Einfach einen Stammbaum erstellen

Stammbäume bei Hunden und Pferden

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Ein guter Stammbaum steigert den Wert des Tieres.

Besonders für Interessierte, die sich ein Pferd anschaffen möchten, ist die Vorlage eines Stammbaums wichtig. Sie wollen wissen, wer die Eltern des Tieres sind, damit eventuell Rückschlüsse auf den Charakter und die Dressureignung möglich sind. So wird ein Reiter, der mit seinem Tier Springturniere zu bestreiten gedenkt, immer darauf achten, dass die Vorfahren des Fohlens Springpferde mit guten Erfolgen waren. Aus diesem Grund lassen viele Züchter ihre Stuten von bekannten Hengsten decken. Dadurch besteht eine gewisse Sicherheit, dass sich gute Preise für die Tiere erzielen lassen.

Aber auch bei dem Kauf von Hunden gilt der Stammbaum für viele Kunden als ausschlaggebend für die Wahl des Tieres. Hier ist besonders wichtig, dass aus dem Papier klar hervorgeht, dass es sich um einen reinrassigen Hund handelt. Ein Züchter darf nicht aktiv werden, wenn seine Hunde keinen anerkannten Stammbaum nachweisen können. Dies wird von den Züchterverbänden kontrolliert und sollte bei professionellen Züchtern zur Selbstverständlichkeit gehören.

Ein Tier darf erst dann als reinrassig bezeichnet werden, wenn sich seine Vorfahren über mindestens zwei Generationen zurückverfolgen lassen. Gute Züchter achten immer darauf, dass sie die Zuchtweibchen pflegen, und dazu gehört es, dass sie nicht ständig gebären müssen. So wird jede Geburt durch das Muttertier in ihrem Stammbaum vermerkt. Auch die Deckrüden oder -hengste unterliegen einer stetigen Kontrolle. Beide, ob Vater- oder Muttertier, müssen frei von Krankheiten und Gebrechen sein und dies wird regelmäßig von einem Tierarzt bescheinigt. Betrachtet man den Aufwand, den ein Züchter für seine Tätigkeit aufzuwenden hat, dann ist der höhere Preis für ein Tier mit Stammbaum durchaus gerechtfertigt.